Autor: jakob

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Liebe Tierfreunde,

Euch allen wird es schon einmal so gegangen sein, dass man auch mit seinem eigenen Vierbeiner nicht mehr weiter weiss. Sei es, dass unbedingt der Nachbarshund fertig gemacht werden soll, dass natürlich jeder Radfahrer vom Rad zu holen ist und tausend kleine Meinungsverschiedenheiten die einer ausführlichen Diskussion bedürfen. Hinzu kommen natürlich weitere Themen wie Fellpflege, Leine gehen, Abrufbarkeit usw. Ich möchte lieber nicht die ganzen Peinlichkeiten nennen, die einem normalen Hundebesitzer im Hundealltag begegnen, worüber die Profis – allen voran Antonia und Laura -, nur lachen können! Zu dem nervigen Problemen der lieben eigenen Hunde gehören z.B. dauerhafter Fiepsgesang, bis man endlich an dem Wanderweg mit dem Auto angekommen ist, selbstlose Verteidigung des Gartens nachts um 3:00 Uhr, wenn eine Katze sich im Garten verirrt und hierbei natürlich erstmal versucht wird die Fensterscheibe von innen zu bewältigen. Auch bei Hungerattacken des nachts kann Hund doch mal schlaue Sozialkompetenz zeigen, indem die schlafenden Herrchen auf den Hungeranfall eines Familienmitgliedes durch das Aufwecken aller Hunde der Familie nachhaltig aufmerksam gemacht wird. Hierzu gehören auch aufgeregte Tänze vor dem Bett weil angeblich ein dringendes Geschäft im Garten zu erledigen ist – wobei dann oh Wunder der Umweg durch die Küche das eigentliche Ziel ist.

Oft bieten Hundeschulen Hilfe an. Aber hier wird es oftmals nicht leichter, wenn zu viele Hunde zusammen unterschiedliche Hilfe und Korrekturen benötigen. Wir sind große Anhänger von Cesar Milan, und es ist eigentlich fast immer so dass man mindestens genauso viel mit dem Besitzer wie mit dem Hund arbeiten muss. Dies geht natürlich am effektivsten im Einzeltraining. Im Tierschutz kommen dann natürlich oftmals arme Hunde, die durch Ihren Vorbesitzer nicht richtig gehalten wurden, Angsthunde sind, versucht wurden „scharf“ zu machen usw. Dies ist dann natürlich eine ganz ganz schwierige Situation, die nur wirklich erfahrene und immer wieder mit Hunden arbeitende Hundemenschen bewältigen können. Hier muss erstmal der Hund selbst „gelesen „ werden. Das bedeutet ,dass der verantwortunsgvolle Hundetrainer erst in Ruhe den Hund erkennen und sein Verhalten deuten muss. Der Hund ist weder „böse“, noch arglistig. Das Verhalten der Menschen hat ihn zu dem gemacht, wie er meint reagieren zu müssen. Der Hund musste sich „seinem „ Menschen anpassen. Egal ob er mit Zigaretten gequält wurde, geschlagen, vernachlässigt, im Hinterhof gehalten, immer musste er sich seinen traurigen Lebensumständen anpassen. Und da setzen dann Menschen wie insbesondere Antonia, Laura und einige andere ein. Aber es sind sehr wenig Menschen die dies wirklich können.

Aber auch mit einem „unkomplizierten „ Hund, der völlig fröhlich ein vollwertiges Familienmitglied ist, kann man wunderschöne arbeiten und gemeinsam ein tolles gemeinsames Hunde-Mensch Leben führen. Der liebe Strolchi zeigt stolz mit Antonia was er alles gelernt hat und schon kann. Die Hunde sind begeistert, wenn sie nicht nur körperlich ausgepowert werden, sondern auch mit ihrem Menschen zusammen lernen und spielen dürfen. Man sieht ihm richtig an, wie begeistert er alle Übungen und Spiele mitmacht.

Antonia ist einer dieser außergewöhnlichen Menschen . Wir haben hier einige Beispiele eingestellt. Antonia hat z.B.  Reno, einen vollkommenen Angsthund. Dieser arme Hund wurde als Welpe ausgesetzt. Er hat über Monate verwahrlost und verzweifelt ums Überleben gekämpft. Dann kam er in ein sehr schlechtes und schlimmes Shelter. Dort wurde er außen rausgesperrt und kein Mensch hat sich um Reno 3 Jahre lang gekümmert. Er hatte keinen Kontakt zu Menschen, Hunde haben ihn verbissen – es war ein grausames Leben. Dann haben wir uns entschieden den armen Bub dort rauszukaufen – weil wir Antonia kennen und ihre tolle Arbeit mit Hunden! Reno kam dann zu Antonia, die mit unendlich viel Geduld und Einfühlungsvermögen mit dem lieben Bub über Wochen gearbeitet hat. So lernte Reno nach und nach das Glück und die Liebe zum Leben und zu den Menschen kennen. Der liebe und herzensgute Reno ist Dank Antonia zu einem wirklich glücklichen und fröhlichen Hund geworden, der jeden Tag glücklich ist und seine ganze Liebe und Dankbarkeit seiner Familie schenkt. Er ist so feinfühlig, er spürt wenn es seinem Menschen nicht so gut geht, und stupst ihn liebevoll an und kümmert sich um seinen Menschen. Reno ist ein unendlich toller und herzensguter Bub, dessen liebe Seele er jetzt endlich zeigen kann, nachdem er von allen Ängsten und Sorgen befreit wurde, die ihm Menschen zugefügt hatten.

Auch TIO ist so eine arme Seele gewesen. Als Welpe ebenfalls ausgesetzt hat er Monate mit seinen Geschwistern gekämpft . Er wurde von Menschen mit Steinen beworfen , gejagt und verstossen. Auch er wurde dann über längere Zeit in einem Tierheim gut versorgt, doch hier fehlte es ihm an der Möglichkeit zu lernen und aufzubauen. Er war sehr unsicher und hat sich lieber zurückgezogen. Das  hatte natürlich zur Folge, dass er viele Situationen nicht richtig einschätzen konnte, als er in Ausbildung zu Antonia kam. Er kannte keine Stadt, keine heranstürmenden Kinder, Pfötchen wollte er schon gar nicht geben . Geschirre waren ihm suspekt, einfache lockere Leinen waren in Ordnung. In extrem unsicheren Situationen konnte er aus Verzweiflung und Unsicherheit auch einmal zum Schnappen neigen. Doch auch dies wurde mit viel Liebe und Geduld ihm alles gelernt. Natürlich muss man bei diesen Hunden auch dem neuen Besitzer genau helfen und auf den genauen richtigen Umgang hinweisen. Auch dies hat Antonia herausgearbeitet, sodass Tio nun auch ein tolles und glückliches Leben führen kann.

Auch Meggy gehört zu den besonderen Hunden die mit viel Angst ihr bisheriges Leben verbringen mussten. Meggy hatte immer wieder vollkommene Panikanfälle. Die arme Maus hatte nie gelernt was es bedeutet eine Leine an zu haben, ein Geschirr. Sie wurde völlig verwahrlost und verängstigt in einem riesen Garten gehalten ohne Kontakt zu Menschen oder einer normalen Umwelt. Sie kannte kein Auto, keine Stadt, gar nichts. Dadurch war für Meggy jede neue Erfahrung mit Angst und Schrecken und großen Panikattacken verbunden. Sie war zwar verträglich mit anderen Hunden, aber auch die konnten Ihr keinen wirklichen Halt geben. So wurde es besonders schwer mit der armen Meggy ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Es hat viel Liebe, Erfahrung und Geduld bedurft um Meggy nach und nach an alles zu gewöhnen. Antonia hat Meggy nach und nach an alles gewöhnt. Hat ihr alles bei gebracht und so ist aus Meggy dann eine glückliche und aufgeweckte Hündin geworden. Auch ihre neue Familie wird natürlich immer weiter von Antonia betreut, denn es kann immer wieder einmal Situationen geben, die in Meggy eine alte Angst auslösen. Aber mittlerweile ist sie glücklich und gelassen und geniesst auch gerade das spielen und zusammen sein mit anderen Hunden, die ihr nun wirklich auch Sicherheizt geben  -genau wie Antonia ihr das alles gegeben hat.   

Edi

Tierquälerei – Das Geschäft mit den MERLE-Hunden

SISSY, eine Traumhündin deren Leben für die Profitgier skrupelloser QUAL-Züchter zerstört wurde!

Sissys Schicksal soll für das Leid und die zerstörten Leben der vielen Hunde stehen, die aufgrund von „Modeerscheinungen „ und Profitgier von skrupellosen Züchtern missbraucht werden.

Sissy – eine rein weisse Australien Shepard Hündin. Kennen Sie nicht die Farbe? Haben Sie noch nie einen rein Weisen Australien Sheppard gesehen?

Das ist nicht erstaunlich, denn diese armen Wesen werden von geldgierigen und Profithungrigen Züchtern verantwortungslos gezüchtet – und natürlich soll der tierliebende Käufer eines Zuchthundes natürlich nichts von den Machenschaften dieser verantwortungslosen und habgierigen Menschen wissen.

Um die so schöne Farbe mit weis gemischt bei Australien sheppards rein zu züchten müssen andere weisse Australienshepards ein meist kurzes Leben in Dunkelheit, versteckt und als Wurfmaschiene missbraucht fristen.

Dies ist die erwünschte Farbe, die blauen Augen – einfach ein schicker Hund der toll zum neuen Auto oder dem Nerzmantel oder den Krokodillederschuhen passt. Haben Sie sich einmal überlegt was man mit dem Kauf eines dieser Tiere für Leid unterstützt?

Dies ist der andere Australien Shepard. Diesen möchte niemand sehen. Er wird versteckt.
Und dann geben die Züchter noch ganz offen Anweisungen – wie leider überall nachzulesen:

Die Wahrscheinlichkeit bei zwei Merle Hunde die zur Zucht verwendet werden schwerst kranke Welpen zu bekommen ist sehr hoch (Anmerkung: – „ wo bleibt dann auch der Gewinn? Und wie entsorgt man die unnützen und nicht verkäuflichen Welpen?“). Deshalb sollten niemals zwei Merle-Tiger miteinander verpaart werden. Das ist die große Gefahr der Züchtung mit Merle-Tigern. Wenn Sie als Züchter die ausgefallene Fellfärbung nicht missen wollen, umgehen Sie die Gefahr, schwer kranke Welpen zu züchten, mit einem besonderen Trick: Um in einem Wurf auch Merle-Welpen zu haben, paaren sie einen Hund, der das kranke Gen mischerbig trägt mit einem Hund, der reinerbig gesund ist. Für die Zucht wird daher abgeraten, zwei Merle Hunde miteinander zu verpaaren. Merle Hunde mit einer typischen Fellzeichnung können leicht identifiziert werden, doch den kryptischen Merle Hunden ist die Merle-Genetik nicht anzusehen, sodass Züchter Gefahr laufen, diese mit einem klassischen Merle Hund zu verpaaren. Dies ist natürlich auch möglich , jedoch steigt das Risiko schwer erkrankter Welpen. Anleitung zur Tierqüälerei von Züchter Profis.

Da freut man sich doch bei jedem getigerten Australien Shepard den man sieht!! Wieviel rein weiße gequälte Hunde haben Sie je auf der Strasse gesehen? Natürlich können durch Test der Merle Defekt nachgewiesen werden – bei Qualzuchten interessiert das niemand.

Da das Wissen über die Folgen von Doppelmerle noch immer nicht ausreichend verbreitet ist, soll hier eine kurze Aufklärung erfolgen, um das Leid, welches diese Hunde ihr Leben lang durchmachen, aufzuzeigen und die Züchter zu zwingen diese Qualzuchten zu unterlassen.

Was ist nun ein Doppelmerle??

Das Merle-Gen bedeutet, dass manche Hunde nur Flecken haben, andere sind komplett mit Merle gefärbt. Es gibt Blue und Red-Merle. Ein Blue Merle hat dunkle Flecken mit noch dunkleren Punkten darin.

Es gibt aber auch sogenannte Phantommerle. Hier sieht man keine Merleflecken oder ganz unauffällig irgendwo versteckt.

Das Merle-Gen ist an sich schon ein Gendefekt, allerdings macht es keine gesundheitlichen Probleme.

Tragen nun aber beide Elternteile dieses Merle-Gen, so kommen zum Teil schwerst behinderte Welpen zur Welt. Ein erster Anhaltspunkt für einen Doppelmerle ist der hohe Weißanteil.

Welche Folgen hat dieser Gendefekt??

Häufige Behinderungen sind Taub- und Blindheit. Aber es gibt auch innere Gendefekte. Hier ist sehr oft das Gehirn betroffen, was dazu führt, dass der Hund sich abnormal verhält, Epilepsie bekommt, in der Entwicklung zurück bleibt oder ähnliches. Des weiteren können Organe missgebildet sein oder gar ganz fehlen. Manche Doppelmerle sterben bereits im Mutterleib, kurz nach der Geburt oder im Verlauf des 1. Lebensjahres. Wann auch immer so ein armer Hund aus einer Qualzucht stirbt, ist der Weg bis zu seinem Tod mit großem Leid verbunden. Es ist in Deutschland verboten 2 Merlehunde miteinander zu verpaaren. Aber wen schert das? Wer testet seinen Hund ob er das Merle Gen trägt wenn doch das Ziel eine optimale und teure Fellfärbung ist? Die Mode und der Profit bestimmen das Leid! Blaue Augen sind toll, getigertes Fell ist toll!

Immer mehr Hunderassen erliegen dem Merlewahn der Züchter und somit werden bewusst oder auch durch Unwissenheit immer mehr Qualzuchten produziert werden.

Sissy ist unser Merle Hund!! Sie wurde ausgesetzt, aufgefunden und uns übergeben. Wir kannten uns nicht aus, aber sofort sind uns die Augen aufgefallen, die Nase und nach kurzer Zeit bemerkten wir auch dass Sissy dazu noch taub ist.! Wir haben dann nach mühsamen Recherechen herausgefunden, dass Sissy aus einer Qualzucht stammt und einfach ausgesetzt wurde.

Sie ist fast blind und taub mit gerade geschätzt einem Jahr gewesen. Sissy, ein Herz, eine Seele eine einzige große Liebe. Sie wusste nicht was der Mensch ihr angetan hat!! Sie liebt Menschen!! Sie ist voller Vertrauen, unendlicher Liebe. Wie wir dann herausfanden, sollte ihr ein Leben als Zuchthündin im verborgenen bevorstehen! Sie hat 6 Welpen zur Welt gebracht .Drei wurden ihr weg genommen, obwohl sie versorgen konnte. Drei Welpen wurden ihr gelassen. Die Welpen verkaufen sich ja auch gut! Sind schön und der unwissende Interessent wird vielleicht erst viel später erfahren, dass seine Welpen Schäden an den Augen haben, Taub sind oder auch die inneren Organe – bis hin zur Epilpesie betroffen sind.

Und Sissy? Die Seele war nicht zu gebrauchen, zu Risikoreich – einfach ausgesetzt. Wer weis wie der nächste Wurf wird…

Wir haben dann Sissy aufgenommen, kastriert und versorgt. Dieser tollen, lieben Hündin wurde von Antonia gezeigt, wie man mit Liebe und viel Einfühlungsvermögen auch als Doppelmerle Hund mit Behinderungen ein glückliches und erfülltes Leben führen kann.

Sissy blühte immer mehr auf. Sie muss vorher auch zeitweise in einem Zwinger gehalten worden sein, denn sie hatte Zwangsstörungen entwickelt. Da sie nicht gut sehen konnte, aber hell/dunkel unterscheiden kann, hat sie ihren Schatten gejagt und war eine verzweifelte traurige Seele. Doch mit der Zeit lernte sie, es gibt auch Menschen die nicht aus Profitgier handeln, und sie gerade wegen ihrer Behinderung umso mehr lieben. Sissy kann frei laufen, sie kommt immer zu ihrem Menschen. Sie spielt, sie hat gelernt mit ihrem hell/dunkel sehen sich zu orientieren. Ihr Geruchsinn ist auch besser geworden, sodass sie jetzt auch gerne im Garten schnüffelt und spielt.

Um ihr Glück vollständig zu machen hat sie dann ihr Traumzuhause gefunden. Die Familie hatte sich für einen „gesunden“ Hund interessiert, lernte dann aber das große Herz Sissy kennen. Die Familie kannte sich mit Merle Hunden aus, hatte bereits einen gesunden Hund. Ganz bewußt hat dies Familie sich für Sissy entschieden, und nicht für den „einfachen“ gesunden Hund. Eine Liebe, die Sissy in einer Dankbarkeit und Liebe 1000 fach zurück gibt!! Wir hätten nicht gedacht, dass Sissy sich noch weiter positiv entwickelt, aber die immer wieder neuen Bilder die wir bekommen zeigen ihr Glück. Und Sissy geniesst es in voller Liebe und mit vollen Zügen jeden Tag! Sie darf sogar die wenigen Stunden mit ins Büro, wo sie der Liebling aller ist. Menschen sind ihre Leidenschaft – helfen Sie bitte mit, dass es nicht noch mehr verlorene Seelen wie Sissy gibt, die nicht das Glück haben gerettet zu werden.

Bitte informieren Sie sich genau!! Ein Hund ist ein Lebewesen, mit Seele, Herz und unendlicher Liebe! Es ist kein Modeaccessoire! Kein Prestige Objekt! Jede Zucht mit dem bewußt gezüchteten Merle Gen kann eine Qualzucht sein!! Hunderassen mit zu kurzer Schnauze können nicht atmen! HD ist bei Schäferhunden u.a. Rassen seit Jahrzehnten bekannt!! Helfen Sie bitte mit, diese Machenschaften der Qualzüchter zu stoppen!! Es liegt in Ihren Händen, das sinnlose Leiden zu beenden!!

Vielen Dank
Ihr TEAM von SOS Hundeherzen in Not e.V

Projekt Afrika – Auswilderung 2020/2021

Liebe Tierfreunde und Unterstützer von Kevin Richardson und unserem Afrika Projekt.

Trotz Corona war es nun endlich so weit, dass mit der Auswilderung der Löwen begonnen werden konnte. Bereits im Februar 2020 waren wir wieder bei Kevin Richardson und haben dort bei den Vorbereitungen geholfen um die Auswilderung der Löwen zu organisieren. Durch die Corona Krise kommen Gott sei Dank nicht mehr viele feige „Jäger“, die gezüchtete Löwen in Großgehegen abschiessen gegen teures Geld. Dadurch wurde es nun möglich, dass zusätzliche Löwen frei gekauft werden konnten. Auch ein Teil der Löwen aus dem Film – Mia und der weiße Löwe – wurden natürlich auf die Auswilderung vorbereitet.

Dies ist natürlich gerade in diesen Zeiten ein riesen Projekt. Dieses Jahr über die Jahreswende 2020/2021 waren wir wieder vor Ort – in der Serengeti in Tansania. Diesmal ging es mit kleinem Flugzeug mitten in die Serengeti, in die letzte große Migration der Welt.

Tausende Gnus und Zebras waren auf der Wanderschaft – und wir mit allen Helfern mitten drin. Die Serengeti grünt und blüht im Januar/Februar, überall gibt es bei den Tieren Nachwuchs. Unendlich viele Kälber im Bereich des Nongorogoro Kraters, Cheetas mit jungen Zebras. Die auszuwildernden Löwen waren zwar bestmöglich vorbereitet, jedoch kann die Ausbildung das Überleben in der Natur für die Löwen nur funktionieren wenn genug Nahrung vorhanden ist. Es tut weh, wenn man sieht dass ein frisch geborenes Gnu Kälbchen eine Verletzung am Bein hat. Man weiss, dass dieses arme Wesen nicht lange bei der Herde und Mutter überleben wird. Aber auch die Babys der Cheetas (Geparden) sind hungrig. Die Hyänen, Schakale, Geier, der gesamte Lebenszyklus aller Tiere ist auf die wenigen üppigen Monate angewiesen, in der sie die Chance haben ihre jungen großzuziehen. Dann geht es wieder auf die Wanderung, immer dem spärlichen Regen nach, zurück in den Norden. Wo dann nächstes Jahr die Wanderung erneut beginnt. Nur in dieser Zeit haben auch die Löwen eine Chance zu überleben. Sowohl die „einheimischen“ Löwen, alsauch die ausgewilderten Löwen können nur in dieser Zeit den harten Überlebenskampf lernen.

So reichhaltig und blühend haben wir die Serengeti noch nie erlebt, was natürlich deshalb ideale Bedingungen für die Löwen und alle Lebewesen waren. Um eine Kurve zu fahren und plötzlich vor einem einsamen See voller Flamingos zu stehen, ist umwerfend, ebenso wie die nicht endend wollenden Gnu und Zebraherden, die bis zum Horizont reichen. Große Gruppen der unterschiedlichsten Giraffen, und nachts die Elefanten am Zelt die vorsichtig durch das Lager gehen. Natürlich war meist morgens die Wasserschläuche herausgerissen – aber wir hatten auch feste Lodges, wo dies kein Problem war. Das schönste ist, wenn man dann – wie bei den domestizierten Hunden und Hauskatzen – nachher die Rudel in Freiheit auf dem Rücken liegend ihr Leben geniessen sieht.

Durch Corona waren es geradezu paradiesische Bedingungen, da kein Tourist und keine Massen die Ruhe und den Frieden der Tiere störten. Ungestört konnte daher die Auswilderung erfolgen und die Löwen ihre neue Heimat kennen lernen. Tansania ist unendlich reich an Großwild in Freiheit, weil das Land konsequent den Naturschutz fördert. Hier gibt es nicht eine Plastiktüte, es wird nichts in Plastik verpackt. Es ist auch verboten Plastik einzuführen. Das bekommen wir in dem reichen Europa nicht geregelt. Tansania war offiziell nicht so stark von Corona betroffen – jedoch ist dies hier auch kein Thema. Denn wer nicht auf den Markt kann verhungert – ähnlich wie in Südafrika. Das Jahr hat endlich den Wildtieren gehört, die wenigstens ein kleines Stück ihres Lebensraumes einmal ohne den Menschen zurückerobern konnten. Dennoch hoffen wir natürlich, dass auch die Tierfreunde zurückkehren nach Südafrika, Ost oder Westafrika. Kevin Richardson ist derzeit geplant dass ab Juli/August 2021 auch wieder Voluntäre dort arbeiten können. Vielleicht haben auch Sie Interesse sich nach der Corona Zeit bei Kevin Richardson als Volunteer zu helfen? Jede helfende Hand wird gebraucht! Die Menschen des Landes und insbesondere die Tiere brauchen Ihre Hilfe!!

Chico

Der süße Chico, ist ein lieber aufgeschlossener Bub. Er geht gerne Spazieren und läuft super an der Leine. Er geht sehr gerne Spazieren und läuft super toll an der Leine. Er ist super verträglich mit Hunden, daher können wir ihn uns auch gut als zweit Hund vorstellen. Katzen sind für ihn auch kein Problem. Auch mit Kindern kommt er klar, diese sollten allerdings stand fest sein. Chico würde sich sehr über einen Besuch auf seiner Pflegestelle freuen. Damit er zeigen kann, wie toll er ist.

Milo

Milo kommt mit allem klar ob Artgenossen, Menschen (auch Kinder) sowie Katzen sind für Ihn kein Problem.

Kia

Kia wurde wegen Krankheit des Besitzers übernommen. Sie war anfangs verunsichert, dies hat sie aber schnell abgelegt. Sie ist eine aufgeweckte Hündin die gerne aktiv beschäftigt wird. Sie genießt gerne Streicheleinheiten bleibt aber stets wachsam.

Scharki (Shaggy)

ein ganz toller und sanfter verschmuster Rüde, der super mit Artgenossen und Kindern klar kommt.

Marla

Marla ist eine super liebe, aufgeschlossene Hündin. Sie versteht sich super mit anderen Hunden, Katzen liebt sie. Sie kann toll als Zweithündin oder als Einzelhund in ihre Familie. Sie läuft toll an der Leine, auch frei gehorcht sie super. Sie kann schon alleine bleiben, fährt Auto. Kinder sind auch kein Problem. Sie ist eine sehr ausgeglichene, liebe und anhängliche Hündin . Sie ist 6 Jahre jung, geimpft gechipt kastriert. Sie ist stubenrein und auch als Anfängerhund aufgrund ihres lieben und ausgeglichenen Wesens sehr gut geeignet. Marla freut sich sehr auf einen besuch in ihrer Pflegestelle.

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